Unsere Justizministerin hat die "Nachwahlbefragungen", welche erste Prognosen bei Wahlen ermöglichen, hinterfragt. Mithilfe dieser Prognosen steht eine erste Hochrechung meist schon kurz nach Schluss der Wahllokale. Allerdings kann das dazu führen, dass schon erste Hochrechnung vor dem Schluss der Wahllokale auftauchen, was die Wahl manipulieren könnte. So sagte sie laut Wiesbadener Kurier:
"Das würde bedeuten, dass wir das Wahlergebnis nicht schon abends um viertel nach sechs haben, sondern vielleicht erst um 20 Uhr. Das wäre auch kein großer Schaden für Demokratie"
Allerdings müsste man dann konsequenterweise auch die Wahlprognosen vor den Wahlen verbieten, denn diese können die Wähler natürlich auch beeinflussen.
Und frei nach Goethes Zauberlehrling gilt:
Wähle! wähle
Mach ein Kreuzchen,
Daß, zum Zwecke,
wir sie entern,
Und mit reichem vollem Schwalle,
Zu der Wahl sich dann ergieße.
In die Ecke,
Merkel, Zypries,
Seyd’s gewesen.
Denn als Geister
Ruft euch keiner, mehr hervor.
Mach ein Kreuzchen,
Daß, zum Zwecke,
wir sie entern,
Und mit reichem vollem Schwalle,
Zu der Wahl sich dann ergieße.
In die Ecke,
Merkel, Zypries,
Seyd’s gewesen.
Denn als Geister
Ruft euch keiner, mehr hervor.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen